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Fürst-Pückler-Park Bad Muskau – Welterbe im Grünen
Region-Guide · Natur & Ausflug

Fürst-Pückler-Park Bad Muskau – Welterbe im Grünen

Ein Landschaftsgarten, den ein Fürst wie ein Gemälde anlegen ließ – 830 Hektar über die Neiße hinweg, seit 2004 UNESCO-Welterbe und das einzige Ostsachsens. Rund eine Stunde vom See.

Der Muskauer Park ist das Lebenswerk von Hermann Fürst von Pückler-Muskau, angelegt zwischen 1815 und 1844. Seit 1945 teilt die Neiße als deutsch-polnische Grenze den Park; zwei Brücken verbinden die Hälften wieder – man spaziert ohne Kontrolle ins Nachbarland.

Entfernungca. 55 km · rund 55 Min mit dem Auto
Parkganzjährig, rund um die Uhr, kostenlos
Neues SchlossApril–Oktober, meist 10–18 Uhr
Dauerhalber bis ganzer Tag
Für wenSpaziergänger, Familien, Radfahrer
WelterbeUNESCO seit 2004
Die Ziele

Was du sehen solltest

Neues Schloss

Der Blickfang des Parks beherbergt seit 2020 eine Dauerausstellung zur Muskauer Stadtgeschichte; der Turm ist besteigbar.

Saison: April–OktoberZeiten: meist 10–18 Uhr

Über die Neiße nach Polen

Über die Doppelbrücke oder die Englische Brücke geht man mitten im Spaziergang ins Nachbarland – in den polnischen Parkteil bei Łęknica.

Grenze: ohne Kontrolle

Orangerie & Parklandschaft

Die Orangerie im maurischen Stil von 1844, dazu weite Wiesen, Sichtachsen und alter Baumbestand – gut auch mit dem Rad zu erkunden.

Gut zu wissen

Ein ganzer Ausflugstag

Der Park selbst ist ganzjährig und kostenlos zugänglich; nur die Schloss-Ausstellung und die Turmbesteigung kosten Eintritt. Für die aktuellen Öffnungszeiten lohnt ein Blick auf die offizielle Seite. Mit rund einer Stunde Fahrt ist Bad Muskau ein ganzer Tag, kein Nachmittagstrip.

Vom Schloss aus

Der größte Landschaftspark Mitteleuropas – ein Tag zum Spazieren, wenn dir am See nach Weite und Ordnung ist.