
Fürst-Pückler-Park Bad Muskau – Welterbe im Grünen
Ein Landschaftsgarten, den ein Fürst wie ein Gemälde anlegen ließ – 830 Hektar über die Neiße hinweg, seit 2004 UNESCO-Welterbe und das einzige Ostsachsens. Rund eine Stunde vom See.
Der Muskauer Park ist das Lebenswerk von Hermann Fürst von Pückler-Muskau, angelegt zwischen 1815 und 1844. Seit 1945 teilt die Neiße als deutsch-polnische Grenze den Park; zwei Brücken verbinden die Hälften wieder – man spaziert ohne Kontrolle ins Nachbarland.
Was du sehen solltest
Neues Schloss
Der Blickfang des Parks beherbergt seit 2020 eine Dauerausstellung zur Muskauer Stadtgeschichte; der Turm ist besteigbar.
Über die Neiße nach Polen
Über die Doppelbrücke oder die Englische Brücke geht man mitten im Spaziergang ins Nachbarland – in den polnischen Parkteil bei Łęknica.
Orangerie & Parklandschaft
Die Orangerie im maurischen Stil von 1844, dazu weite Wiesen, Sichtachsen und alter Baumbestand – gut auch mit dem Rad zu erkunden.
Ein ganzer Ausflugstag
Der Park selbst ist ganzjährig und kostenlos zugänglich; nur die Schloss-Ausstellung und die Turmbesteigung kosten Eintritt. Für die aktuellen Öffnungszeiten lohnt ein Blick auf die offizielle Seite. Mit rund einer Stunde Fahrt ist Bad Muskau ein ganzer Tag, kein Nachmittagstrip.