
Görlitzer Altstadt – 500 Jahre am Stück
Fast unversehrt durch den Krieg: Görlitz ist das größte Flächendenkmal Deutschlands – Gotik, Renaissance, Barock und Jugendstil am Stück, und als „Görliwood" Kulisse für über 100 Filme. 15 Minuten vom Schloss.
Görlitz wuchs am Schnittpunkt der Handelsstraße Via Regia zum wohlhabenden Handelsplatz; nach dem Stadtbrand 1525 wurde der Untermarkt im Renaissance-Stil neu gebaut. Heute ist Görlitz die östlichste Stadt Deutschlands, über die Altstadtbrücke mit dem polnischen Zgorzelec verbunden.
Fünf Jahrhunderte zu Fuß
Untermarkt & Rathaustreppe
Der mittelalterliche Tuchmacher-Platz mit Renaissance-Arkaden, die Goethe „Kaufmannsburgen" nannte, und die Rathaustreppe der Frührenaissance.
Rathausturm
Nach 191 Stufen aus rund 60 Metern Höhe der Rundblick über die Europastadt – bei klarer Sicht bis zur Schneekoppe.
Peterskirche & Sonnenorgel
Die spätgotische Kirche beherbergt die Sonnenorgel von 1697 mit ihren strahlenförmigen Pfeifen.
Heiliges Grab
Das „Görlitzer Jerusalem" – die genaueste Nachbildung des Jerusalemer Grabes in Deutschland, errichtet ab 1480.
Die Stadt, die schon im Kino war
Wegen der echten historischen Kulisse ist Görlitz ein gefragtes Filmset – über 100 Produktionen entstanden hier. Das Jugendstil-Kaufhaus spielte die Lobby im „Grand Budapest Hotel", Tarantino drehte auf dem Untermarkt für „Inglourious Basterds". Eine Filmtour führt zu den Drehorten – man erkennt Ecken wieder, ohne je hier gewesen zu sein.